Auf dem Blotschenmarkt schneit es auch wenn die Temperaturen über dem Nullpunkt liegen. Durch das Fenster schaut man in die Weihnachtsstube, in der das Kaminfeuer brennt und der Weihnachtsmann mit seinen Engeln auf die Kinder wartet, damit er ihre Wünsche in ein dickes Buch einschreiben kann. Wie in einem Wäldchen stehen ringsherum kleine Tannenbäume in der Stadt. Jeder Einzelne ein kleiner bunter Lebensbaum aus fliegenden Engeln, Schafen in dicken Wollmänteln, aus Korken, Deckeln, Mustern und glitzernden Fäden von den Kindergarten – und Schulkindern gemalt und gebastelt. Der Tag des Schmückens ist ein Tag des grossen Hallo’s und der Wiedersehensfreude der Kinder aus der Stadt. Auf der Bühne und vor der Bühne leuchtet es, vibriert es, singt und tanzt es. So klingt Weihnachten jeden Tag einbisschen anders. Auch jeden Tag und zur selben Stunde geht in der Stadt ein Türchen auf, ein Adventürchen! Hier wird gestaunt, zugehört und mitgemacht – ob gross oder klein, alt oder jung, alle sind Willkommen! Auch die beiden Kirchen gemeinsam mit der Stadt Mettmann und der Musikschule strahlen mittendrin im Weihnachtsdorf mit Ihrem grossen Adventsingen. Die Fenster der evangelischen Kirche leuchten dann im warmen Orange, der Kirchenraum trägt goldene Schleifen und eigentlich ist er viel zu klein. Von der Weihnachtsbäckerei bis zum klassischen Weihnachtslied ist alles zum mitsingen.
Selbst die Müllabfuhr verzaubert die Menschen im Weihnachtsdorf Mettmann mit ihren klingenden und blinkenden Müllwagen.
Und wer am Heiligen Abend einsam und alleine ist, für den gibt es im Seniorenheim Carpe Diem ein Weihnachtessen für Alleinstehende.
Bitte! Alle Jahre wieder!










